Renate Brosch
Krisen des Sehens
Henry James und die Veränderung der Wahrnehmung im 19. Jahrhundert

Band 11, 2000, XIV, 568 Seiten, 17 Abb.
EUR 74,-
ISBN 3-86057-341-1
Reihe: Transatlantic Perspectives


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Diese Arbeit untersucht Henry James’ Werk im Kontext der Veränderungen der Wahrnehmungsbedingungen. Im Zeitraum seines Schaffens forderten Erfindungen und neue Techniken auf optischem Gebiet, neue Geschwindigkeiten der Transportmittel, das Großstadtleben und immer raffiniertere Präsentationen des Waren- und Kulturangebots Bewältigung und Blickanpassung der Betrachter. Dieser Wandel des visuellen Umfelds und des Rezeptionsverhaltens wurde in James’ Texten zunehmend thematisiert. Der Versuch der Figuren, über ihre visuelle Wahrnehmung zum Verstehen zu gelangen, enttarnt sich als herrschaftlicher Interpretationseingriff auf der Grundlage patriarchalischer und ökonomischer Macht.

Pressestimmen:
Eine ausführliche Rezension finden Sie in: PhiN 17/2001


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Letzte Änderung: 26.11.2016 10:12:00

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