Albert Göschl
Metalyrik
Zur poetologischen Selbstdarstellung der italienischen Dichtung im 20. Jahrhundert

Band 16, 2009, 134 Seiten
EUR 24,00
ISBN 978-3-86057-006-7
Reihe: ERDA - Erlanger Romanistische Dokumente und Arbeiten


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Metalyrik bezeichnet einen besonderen Modus des poetischen Ausdrucks, der seit Anbeginn lyrischen Schaffens die Dichtung als poetologische Konstante begleitet. Insbesondere im 20. Jahrhundert wird die Metalyrik als autoreferentielle Poesie zu einem nicht mehr wegzudenkenden Element der Literatur. Die vorliegende Arbeit untersucht zunächst anhand einer sprachlogischen Systematik der „metalyrischen Aussage“ die bis dato noch wenig beleuchtete metapoetische Produktion Italiens, die an Reichtum kaum zu übertreffen ist.

Die weiteren Analysen zur indirekt vermittelten Metalyrik gehen von konventionalisierten Metaphernfeldern aus, die schon vor dem Novecento als kennzeichnend für diesen Modus betrachtet werden können. Die Vielzahl einzelner Metaphernbereiche lässt sich dabei auf vier Grundpositionen lyrischer Selbstdarstellung zurückführen.

Von D’Annunzio bis Zanzotto spannt sich der Bogen der Untersuchung und zeigt so anhand der Autoren die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Entwicklung eines selbstreferentiellen literarischen Systems.

Albert Göschl ist Romanist und Literaturwissenschaftler. Als Lehrbeauftragter für italienische Literaturgeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz arbeitet er zur Zeit an einem Projekt über den italienischen Essayismus.


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Letzte Änderung: 26.11.2016 10:12:00

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